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Eigentlicher Gründer der Schützenregimenter in der Union war ein Schweizer Emigrant Namens Caspar Trepp. Er stammte aus Splügen im Kanton Graubünden und war Veteran des Krim Krieges. Er stellte zu Beginn des Krieges mit Verwunderung fest, das man, anders als in Europa, in der US-Armee, den Schützen-Regimentern keinen großen Stellenwert gab. Man war damals der Meinung, das eine Schlacht eher durch einen geschickten Bajonettangriff, als durch den Einsatz von gezieltem Gewehrfeuer entscheidend beeinflusst werden kann. Ein Irrglaube der sich bis in unser Jahrhundert hielt. Da er aber das großen Potential und den taktischen Möglichkeiten einer solchen Einheit, durch seine eigenen Erfahrungen, sehr gut kannte, schrieb er Anfang Juli 1861 in einigen Zeitungen einen Bericht über die Zweckmäßigkeit, den Vorteilen und den daraus folgenden taktischen Einsatzmöglichkeiten einer solchen Einheit. Er bot sich an, eine solche Einheit aufzustellen und auszubilden, wenn er die dazu notwendige Unterstützung von Männern mit Einfluss bekäme. Ein Amerikaner Namens Hiram Bingham Berdan zeigte großes Interesse an der Sache. Nicht nur weil er selbst ein hervorragender Schütze war und sich die Schlagkraft einer solchen Einheit gut vorstellen konnte, sondern weil er damit endlich die Möglichkeit hatte ein eigenes Kommando zu bekommen, das ihm in seiner bisherigen militärischen Laufbahn verwehrt blieb. Also setzte er im Kriegsministerium alle Hebel in Bewegung um diese Idee in die Tat umzusetzen. Durch seine guten Kontakte erhielt er
kurz darauf die Erlaubnis in allen loyalen Staaten für ein
Scharfschützenregiment anzuwerben.
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