Geschichte als Hobby, der amerikanische Bürgerkrieg von 1861 - 1865

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Das zweite Kriegsjahr 1863 - 1864:

14. Januar 1863 Maj. Gen. Ambrose Burnside (Kommandeur der Potomac Armee) ernennt Col. Berdan zum Chief of the Sharpshooters und unterstellt ihm als Befehlshaber das Kommando über beider Regimenter.

01– 03. Mai 1863 Schlacht von Chancellorsville

Das 23rd. Georgia Infanterie Regiment wird bei der Eisenhütte Caterines Furnace vom 2nd. Reg. gestellt. Als die Rebellen bemerken das es das 2nd. Reg. der U.S.S.S. als Gegner vor sich hat, legt es sich mit den Grünröcken erst gar nicht an und gibt sich, ohne Gegenwehr, vollständig gefangen. Col. Berdan schätzte die Zahl der Gefangenen auf 365 Mann.

02. u 03. Juli 1863 Schlacht von Gettysburg

02.Juli 1863 Gefecht bei Pitzer's Wood (nahe dem Little Round Top, nahe Gettysburg)

Bei einer Aufklärungsmission treffen die F. Company des 1st.Regiment der U.S.S.S. und die 03rd.Main zusammen etwa 300 Mann  unter dem Kommando Berdan's bei Pitzer´s Wood auf die 8th. 10th. und 11th. Alabama der Brigade Wilcox, jede der Einheiten ca. 8500 Mann zusammen also 25000 Mann stark.

Die Unionstruppen zögern keinen Moment und greifen den überlegenen Gegner an. Sie  nutzen dabei jede mögliche Deckung aus. Geschützt hinter Baumstämmen und Erdhügeln eröffnen sie ein gut gezieltes Feuer auf die völlig überraschten Südstaatler. Bevor Sie überhaupt begriffen hatten was los war, lag bereits ein Teil der Offiziere zusammen mit den vorderen Linien ihrer Truppen verwundet oder tot am Boden. Noch immer nicht wissend mit wem und wie vielen Gegnern man es überhaupt zu tun hat, formieren sich die Rebellentruppen in breiten Linien erneut zu neuen Frontalangriffen. Sie glauben dass sie die Unionstruppen durch ihre zahlenmäßige Übermacht schnell aus dem Wald heraus treiben können. Ein katastrophaler Fehler, wie sich sehr schnell  herausstellte. Noch bevor die Rebellen auch nur einen einzigen Schuss abgeben können schlägt ihnen ein mörderisches und sehr gut gezieltes Abwehrfeuer entgegen.

Die Scharfschützen können mit ihren Sharps Gewehren innerhalb einer Minute bis zu 6 gezielte Schüsse abgeben und nachladen ohne ihre Deckung zu verlassen.  Ein ungeheurer Vorteil gegenüber den Rebellen die aufrecht stehend laden und feuern, und dabei ein gutes Ziel abgeben. Ein weitere Vorteil ist der Höhenunterschied. Während die Truppen des Südens recht mühsam den Berg heraufstürme müssen, können die Unionstruppen von ihrer überhöhten Stellung aus sehr gut in die anstürmenden Linien hineinschießen. Während diesem Gefecht feuert die 1st. U.S.S.S. innerhalb der ersten  20 Minuten der Schlacht über 10.000 Schuss auf ihre Gegner ab. Aus Mangel an Munition wurden die Patronentaschen der gefallenen konföderierten Soldaten ausgeräumt. Die Scharfschützen waren gezwungen die Kal. .58 Springfield Patronen aus ihren Kal. .54 Sharps Gewehren zu verschießen.

Das ist sogar möglich, denn das Patronenlager der Sharps ist groß genug um die .58 Patronen zu laden. Später nachgestellte Versuche haben dies bestätigt. Der massive Verschluss des Gewehres hält das problemlos aus. Doch durch den sehr hohen Reibungswiederstand, der entsteht wenn das überkalibrige Geschoss durch den Lauf getrieben wird, erhöht sich zwangsläufig auch der Gasdruck enorm. Der dabei entstehende Rückstoß des Gewehres ist fürchterlich. Also nicht zur Nachahmung zu empfehlen.

Die Union hält den Angriffen des Südens fas 40 Minuten stand bis endlich die Verstärkung eintrifft. Der Süden verliert bei diesem Gefecht ca. 5000 Mann durch Tod oder Verwundung, eingeschlossen den größten Teil ihrer Offiziere. Die Verluste der Union liegen bei weniger als 50 Mann.

Ein gefangener Südstaatenoffizier erklärte dazu er war schockiert als er sah dass sie nur gegen eine handvoll Unionssoldaten gekämpft hatten. Nach dem Abwehrfeuer zu urteilen dass seinen Soldaten entgegenschlug rechnete er mit mindesten einem Regiment wenn nicht sogar mit eine Brigade als Gegner.

Ein vom Süden gefangengenommenen Scharfschütze, First Sergeant Lewis Allen Company  F. berichtete später: "Mich schauerte als ich sah was wir unter ihnen angerichtet hatten, ihre Leichen lagen an vielen Stellen der Frontlinie Mannshoch übereinander".

Durch ihr beherztes Vorgehen halten sie den Vormarsch der Südstaatler auf und verhindern damit das sich diese Truppen mit Lee bei Gettysburg vereinen.

Sofort nach dieser Schlacht verließ Berdan sein Regiment. Es wird angenommen, zeitweise sogar ohne Erlaubnis. Berdan behauptet später er hätte durch sein schnelles Eingreifen den Verlauf der Schlacht um Gettysburg entscheidend beeinflusst, nur durch seinen persönlichen Einsatz wäre der Sieg bei Gettysburg überhaupt erst möglich gewesen. Diese Aussage ist heute noch recht umstritten.

Auch die Historiker streiten sich heute noch darüber ob dieses Gefecht den Verlauf der Schlacht oder sogar den des Krieges entscheidend beeinflusst haben soll. Man war jedenfalls von den Leistungen der U.S.S.S. so beeindruckt, das man ihnen ein eigenes Denkmal aufgestellt hat.

02. Juli 1863 Kampf um den Little Round Top (bei Gettysburg)

Teile des 2nd. Reg. kämpfte am Little Round Top mit der 20th. Maine zusammen gegen Gen. Roberts der die 4th. & 5th. Texas ,4th, 15th.& 47th. Alabama kommandiert. Ebenfalls im Verhältnis eine Hand voll Männer gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Truppen des Südens halten sie, an ihrer linken Flanke zur Unionsarmee, mehreren schweren Angriffen stand und verhinderten bis zur Ankunft ihrer Ablösung dass die Truppen Roberts den Little Round Top einnehmen können.

27. November 1863 Schlacht bei Mine Run

Am 30. November wird Lt. Col. Caspar Trepp bei Vorpostengefechten in den Kopf geschossen, die Kugel traf seine linke Schläfe und trat über dem rechten Ohr wieder heraus. Er wird sofort ins Feldlazarett gebracht wo er kurz nach Mitternacht vom 30.11. auf den 01.12. 1863 an seinen Verletzung stirbt.

Kurz vor Neujahr versuchten Regierungsvertreter die Soldaten dazu zu überreden ihre 3 Jahresverträge, die im  Sommer 1864 auslaufen, zu verlängern.

 

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