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Accessoires
Das Haarnetz (snood)
war aus hellen, naturfarbenen Baumwollgarnen gehäkelt. Andersfarbene Haarnetze
(schwarz, braun) kamen vor, waren aber selten. Das Haarnetz war das Kennzeichen
der ´anständigen Frau´, es gehörte zu allen Kleidern, mit Ausnahme des
Ballkleides. Häubchen (bonnets) oder Hüte wurden über dem Haarnetz getragen und waren häufig passend zum Kleid verziert.
Die Handtasche (reticule)
war meist ein kleiner Beutel. Er kann aus dem Material des Kleides, aus
kontrastierenden Stoffen oder gehäkelt sein. Die Größe ist vom persönlichen
Bedarf abhängig. Als Verschluss eignet sich ein doppeltes Durchzugsband. Kleine und große Kragen waren sehr populär, da sie leicht auswechselbar waren. Am kleinen Halsausschnitt bildeten sie den schmückenden Abschluss des Kleides. Schmuck
gehörte auch damals schon zum Erscheinungsbild einer Dame. Getragen wurden
Ohrringe ( eine Art Pendel, mit Perlen oder gefassten Steinen, die im
durchstochenen Ohr getragen wurden ), Broschen ( als zentrales Schmuckstück am
Kleid mit Halbedelsteinen, bemaltem Porzellan u.ä. ) Halsketten, Ringen und
Armbändern. Alle gängigen Materialien der Zeit wurden verwendet. Handschuhe
( mitts oder gloves ) wurden in der Öffentlichkeit stets getragen. Es wurde
keine ´nackte´ Hand gereicht. Oft wurden gehäkelte, fingerlose Handschuhe (
mitts ) verwendet, aber auch Leder- oder Strickhandschuhe ( gloves ). Zum Abend-
oder Ballkleid gehört ein sehr feiner Handschuh z.B. aus Seide. Fächer waren nicht nur in wärmeren Ländern und im Süden beliebt, sondern auch wichtiger Bestandteil der Etikette. Größen, Typen und Material waren sehr verschieden z.B. Papier, Stroh, Holz, Federn, Elfenbein, Stoff u.s.w.
Egal, für welches Kleid und welches
Accessoire man sich entscheidet, folgende Dinge sollte man als allgemeine
Richtlinien beachten ( siehe ´The Ladies` Book of Etiquette, Fashion and Manual
of Politeness ´ by Florence Hartley ) Neatness – Sauberkeit Adaptiveness – Angemessenheit dem Anlass entsprechend Harmony – Harmonie im Gesamteindruck
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